Wippsäge

Unter einer Wippsäge versteht man eine besondere Kreissäge, die vor allem zum Schneiden von Brennholz eingesetzt wird. Weiterhin ist diese Säge auch unter den Namen Wippkreissägemaschine, Brennholzwippsäge oder Brennholzwippsäge bekannt. Das Sägeblatt, welches im rechten Winkel zur U-Form oder V-Form angeordnet ist dreht sich stets einer dafür vorgesehenen Schutzvorrichtung.

Das ist zwar keine Wippsäge, das Prinzip ist aber gleich nur mit einer elektrischen Säge

Wenn sich nun das rechte Teil anschaut, so erkennt man dort eine schmale Öffnung, in die das Sägeblatt eintaucht. Die Schaukel ist weiter unten im Gestell gelagert, sodass man es mit minimalem Druck entgegen des Sägeblattes führen muss. Wichtig zu wissen ist, dass die Schutzmaßnahme des Sägeblattes parallel mit der Schaukelbewegung schließt und öffnet. Bei dem eigentlichen Sägevorgang wergen die einzelnen Holzstücke oder auch größere Baumstämme links auf die Schaukel hingelegt. Dadurch werden Sie im laufengend Prozess abgesägt und fallen dann im Anschluss rechts runter.

Wichtige Sicherheitsmaßnahmen, die die Säge mit sich führt

Bei dieser Säge sollten Sie immer aufmerksam sein.

Damit sich die Wippe nicht eigenständig am rotierenden Sägeblatt festhängen kann, wurde eine spezielle Feder verbaut, die dafür sorgt, dass die Wippe nach dem loslassen der bedienenden Person, wieder in Ihre eigentliche Ausgangslage zurückspringt. Wer bereits eine neure und aktuellere Wippsäge als sein eigen bezeichnen kann, hat in den meisten Fällen den großen Vorteil, dass diese schon eine elektrische Bremsschaltung mit einem sogenannten Nullspannungsauslöser besitzt. Dadurch wird bei einem Stromausfall das Gerät komplett deaktiviert, sodass bei erneuter Stromzufuhr dieses nicht wieder anspringt.

Wer noch ein älteres Modell besitzt hat oftmals fehlende Sicherheitsmaßnahmen, so war es früher üblich, dass Sägen mit fehlenden Abdeckungen gebaut wurden. Damit war das Sägeblatt komplett frei zugänglich. Sollten Sie noch so ein Gerät besitzen, wäre es ratsam dieses durch ein neues Gerät zu ersetzen, oder eine Nachrüstung vorzunehmen, da die Gefahr einer Verletzung viel zu groß ist.

Sollten sie generell Interesse an einer weiterentwickelten der Wippsäge haben, so können Sie sich gerne die sogenannte „Trommelsäge“ oder auch „Revolversäge“ näher anschauen. Diese Geräte funktionieren mit drehenden Trommeln, die wiederum mehrere Flächen besitzen. Dort werden die Holzstücke entsprechend reingelegt, sodass diese im Anschluss bis zum Anschlagsblech herunterrutschten können. Dort angekommen werden Sie mit der eingestellten Länge zerkleinert und im Anschluss von der Trommeln immer wieder zum Schneidebrett geführt. Das alles ist sehr leicht vorstellbar, wenn man an eine Schneidemaschine für Wurst denkt, diese verwendet die gleiche Methode.

Welcher Aggregat wird für eine Wippsäge verwendet?

Diese Entscheidung ist nicht wirklich einfach zu treffen

Der wohl am häufigsten vorkommende Aggregat ist der Elektromoter. Wer zuhause viel bastelt und ein ordentliches Repertoir an Werkzeug und größeren Maschinen hat, der wird vermutlich auch eine kostengünstige Wippsäge für Heimwerker besitzen. Diese besitzen in den meisten Fällen einen maximalen Durchmesser von ca. 450 mm und kommen dabei mit 230 V Motoren aus. Wer eine etwas teurere Maschine besitzt, die schon wesentlich professioneller ist, hat mit sehr großer Wahrscheinlichkeit einen 400 V Drehstrommotor. Dieser bringt die Kreissegenwelle entweder direkt ohne Umschweife zum Laufen, oder über einen verbauten Keilriemen. Wer eine Maschine für den Einsatz in Wäldern benötigt, ist mit Modellen, die einen Zapfwellenantriebe besitzen sehr gut beraten. Sollten Sie noch weitere Wünsche haben, so gibt es noch verschiedene Kombinationsgeräte, die z.B. mit Elektrischem Motor und dem Zapfwellenantrieb ausgestattet sind. Auch Wippkreissägen mit zusätzlichem Benzinantrieb sind vorzufinden.