Holzart: Buchenholz

Buchenholz ist eine Bezeichnung, die eine Zusammenführung mehrerer Arten von Buchen beinhaltet. Dabei spielt der Begriff Nutzholz eine große Rolle, da Buchenholz einen hohen Einsatz als Bauholz für Möbel, Spielzeug, Verpackungen im Transportgeschäft oder aber auch zur Energienutzung in Sinne von Brennholz hat. Anderweitig kann es auch sehr gut zum Räuchern eingesetzt werden. Im folgende erfahren Sie alles über das beliebe Holz, darunter alle Einsatzgebiete, Eigenschaften und die Verarbeitung.

Die Buche, einer meiner lieblings Bäume

Alle Eigenschaften und Infos zum Buchenholz

Die Blätter der Buche

Die Buche in Deutschland ist zum größten Teil als Rotbuche vorzufinden und hat einen durchschnittlichen Bestand von 13,7 % der gesamten Waldfläche. Damit ist Sie die häufigste Art der Laubbäume. Schlussfolgernd ist Sie damit auch einer der wichtigsten Nutz und Industriehölzer und findet Verwendung in fast jedem Haushalt.

Was die Größe der Bäume anbelangt, so wachsen diese bis zu einer Höhe von 50 Metern mit einem Durmesser von 1,5 – 2 Metern. Dabei können Sie bis zu 300 Jahre alt werden, haben allerdings ein Endnutzungsalter von 100 bis 140 Jahre. Im Anschluss werden Sie geerntet und weiterverarbeitet.  Durch die hohe Dichte des Holzes ist dieses recht schwer und hart, lässt sich aber sehr gut verarbeiten.

Bei näherer Betrachtung lässt sich leicht feststellen, dass das Buchenholz einen sehr hellen und nahezu weißlichen Ton hat. Dieser verfärbt sich nach der Trocknung in eine rötliche Farbe, die für die Rotbuche bekannt ist.

Die Einfache Verarbeitung von Buchenholz

Das Holz der Buche

Grundlegend kann das Holz sehr gut mit allerhand Werkzeug bearbeitet werden, eignet sich aber aufgrund der gleichmäßigen Struktur besonders gut, um es mit der Fräse zu bearbeiten. Nach einer Vorbehandlung mit heißem Dampf lässt sich das Holz sehr gut biegen und behält im Anschluss auch seine Form. Zusätzlich lässt es sich durch den Dampf auch sehr gut schnitzen.

Bei der Trocknung von Buchenholz muss allerdings höchste Vorsicht geboten werden, da sich sehr schnell Risse oder Verwerfungen bilden können, die das Holz komplett unbrauchbar machen. Aus diesen Gründen muss die Trocknungsführung und Stapelung äußerst bedacht und vorsichtig durchgeführt werden.

Das Buchenholz lässt sich dafür wiederum sehr gut beizen und kann dadurch so gut wie jeden Farbton annehmen.

Die Verwendung von Buchenholz

Rotbuchenholz hat einen vielseitigen Anwendungsbereich. Vor allem im Möbel und Innenausbau wird es häufig eingesetzt. Entweder als Massivholz oder aber als Furnier oder Sperrholz. So werden auch zahlreiche Treppen, Parkett und Türen gefertigt. Weiterhin ist Buchenholz oft in der Verwendung, wenn es um das Thema Spielwaren, Küchengeräte, Bürsten und Werkzeugteile geht. Wie Sie sehen ist ohne diesen Rohstoff vieles nicht möglich. Vor allem aber ist Buchenholz preislich wesentlich günstiger als das teure Eichenholz und hat dabei dennoch ein sehr robustes äußeres. In der Industrie wird Buchenholz auch heute noch für Eisenbahnschwellen, Textilien und für die Herstellung von Holzwerkstoffplatten verwendet.

Fazit

Die Buche

Buchenholz ist auch heute noch unglaublich wichtig und wird als Nutzholz in fast allen Bereichen angewandt. Aufgrund der Struktur und seiner einfachen und sauberen Verarbeitung findet das Holz in fast allen Haushalten seinen Platz. Somit ist es nicht mehr wegzudenken und erfüllt seinen Zweck in allen erdenklichen Bereichen. Vom Haushalt bis hin zum industriellen Bau und Konstruktionsbereich.

Quelle:

https://www.holzvomfach.de/fachwissen-holz/holz-abc/buche/