Esche

Die Blätter der Esche

Esche ist ein Laubholz und kommt vermehrt in ganz Europa und in Kleinasien vor. Es kann auch in höheren Lagen gefunden werden, eine reine Ansammlung der Esche ist jedoch seltener anzutreffen. Wenn Sie jedoch eine höhere Dichte von der Esche

antreffen ist dies oft in Flussläufen und der ähnlichen der Fall.  Die Eigenschaft der Esche ähnelt stark der Eiche. Jedoch fehlen die markanten Spiegel des Eichenholzes.

Allgemeine Beschreibung des Baumes

Die Esche wird in der Regel 30 Meter hoch und besitzt dabei einen Stammdurchmesser von bis zu zwei Metern. Dies erreicht Sie jedoch meistens erst ab einem Alter von 100 Jahren. Sie kann jedoch noch wesentlich höher wachsen, mit etwa Wuchshöhen von 40 Metern, damit gehört Sie zu einer der höchsten Laubbäumen. Unter guten Bedingungen kann die Esche sogar ein Alter von 300 Jahren erreichen.

Genauere Beschreibung des Baumes

Aufbau der Blätter

Das typische äußere Erscheinungsbild erhält der Baum erst nach etwa 30 Jahren. Denn dann beginnt die eigentliche Bildung seiner Rinde. Die gebildete Rinde ist sehr dich und besitzt viele Rillen und Vertiefungen. Die Wurzeln einer ausgewachsenen Esche erreichen oft eine Tiefe von 140 Zentimetern und sind dabei 350 Zentimeter breit. Somit besitzt die Esche ein typisches Senkwurzelsystem.

Das Holz der Esche

Esche Holz gehört zu den Harthölzern und ist damit besonders wertvoll. Es wird auch gerne als Eichenersatz verwendet, da es sogar eine noch bessere Zug und Biegefestigkeit besitzt. Jedoch ist das Holz nicht besonderes Wind und Wetter beständig. Es lässt sich auch sehr schlecht imprägnieren und sollte deshalb nirgends draußen verwendet werden. Jedoch lässt sich das Holz sehr gut verarbeiten und bietet dabei gute Werte in Belastbarkeiten und Abriebfestigkeit.

Anwendungsbereiche von Eschenholz

Das Holz der Esche

Was Sie am Ende alles mit dem Holz herstellen bleibt natürlich Ihnen überlassen. Jedoch gibt es einige Bereiche wo sich das Esche Holz besonders gut anbietet. Es wird bevorzugt für Stiele von Werkzeugen verwendet welche extremen Belastungen ausgesetzt sind. So wie Hämmer, Spitzhacken, Gartengeräte und Sensen. Durch seine enorme Standhaftigkeit des Holzes wurde natürlich auch versucht das Holz in Mästen von Schiffen oder Fahnenmasten zu verwenden. Jedoch konnte es sich dort nicht durchsetzten, da das Holz generell anfällig für Witterungseinflüsse ist. Interessanter weise kam es jedoch bei  Naben und Felgen bau zum Einsatz. Dort hat die gute Belastbarkeit des Holzes seine negativen Eigenschaften einfach überwogen. Es kann jedoch auch für normale andere Anwendungen verwendet werden. Wie zum Beispiel beim Möbelbau. So können stabile Möbel leichter gebaut werden als mit herkömmlichen Holzarten. Somit eignet es sich besonders gut für Sitzmöbel, Tische und Regale. Aber auch für den Fußbodenbelag, ist es sehr beliebt.

Das Eschensterben

Niemand weiß wie man es aufhalten muss

Wenn es um das Thema Esche geht gehört dieses traurige Thema natürlich auch dazu.  Die Bäume beginnen seit dem 1990 Jahre erst in Polen abzusterben. Dieses Phänomen breitete sich auch schnell auf die umliegenden Länder aus. Mittlerweile sind fast alle Länder betroffen wo diese Baumart vorkommt. Es wurde noch kein Heilmittel gefunden und Forscher gehen davon aus, dass die komplette Baumart bald in Europa komplett verschwunden sein wird. Speziell in Deutschland sind bereits 1/3 des Esche Bestandes im Jahr 2017 abgestorben. Noch Schlimmer hat es jedoch Dänemark getroffen wo bereits 95% der Eschen ausradiert wurden.

Das Eschensterben hat jedoch auch einen guten Effekt. Denn nun ist das besonders robuste Holz günstiger zu haben als normal. Dies ist jedoch nur ein trauriger Trost da dieses wunderbare Material wohl nicht mehr lange geben wird.

Quelle:

https://www.baumkunde.de/Fraxinus_excelsior/